Welche 2,4/5Ghz-Router als APs für WLan-Roaming

Dieses Thema im Forum "TP-Link" wurde erstellt von Paua, 10. Oktober 2018.

  1. Paua

    Paua Routinier

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    #1 Paua, 10. Oktober 2018
    Zuletzt bearbeitet: 10. Oktober 2018
    Hallo Zusammen,

    derzeit betreibe ich über mehrere Etagen unseres Hauses mit Fußbodenheizungen und teils dicken Wänden, mehrere WLan-Netze mit mehreren TP-Link-Routern (TD-W8970B(DE), TL-WR1043ND_v1, WDR3600) als WLan-Accesspoints. Die APs hängen alle per LAN am Router, dessen DHCP-Server auch die IP-Adressen vergibt. Alle angeschlossenen Geräte sind also im gleichen Adressbereich.

    Leider wechseln die Mobilgeräte nicht automatisch in das stärkere WLan-Netz, solang sie noch einen klitze kleinen Rest des eingeloggten Netzes zu empfangen glauben. Ich möchte daher nun mit drei APs ein einziges WLan-Netz für das ganze Haus aufspannen, bei dem die Mobilgeräte möglichst immer automatisch zum stärksten AP wechseln. Außerdem wäre es toll, wenn das Netz auf 2,4 und 5Ghz liefe und auch noch ein Gastnetz für's ganze Haus dabei abfallen könnte.

    Geht das mit einem der o. g. Router bzw. dem TP-Link AC1750 / Archer C7 (V??) in Original-Firmware oder nur mit DD-WRT / OpenWRT?

    Leider habe ich bisher mit DD-WRT und OpenWrt noch gar keine Erfahrungen. Daher meine Frage, falls das mit der Original-Firmware nicht zu machen ist, mit welchen Routern lässt sich mein Vorhaben auch als Newebiene mit geringen Englischkenntnissen umsetzen?

    Ganz, ganz lieben Dank für eure Unterstützung

    Pauline
     
  2. CapFloor

    CapFloor Moderator

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    Hi,
    Das geht "weder - noch".;)

    Nachdem, was du schreibst zu deinem Erfahrungshintergrund und deinen Anforderungen, scheint mir eine Fritzbox zusammen mit Repeatern, die als Access Point verwendet werden, eine sinnvolle und erfolgversprechende Kombination: Einfach zu konfigurieren, Unterstützung aller Standards im Bereich WLAN Roaming, Band-Steering und Gast-Netzwerk ohne Aufwand.

    Das Ganze wird als AVM Mesh verkauft. Schau mal - hier -.

    VG
     
  3. Paua

    Paua Routinier

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    Danke, CapFloor, für deine Nachricht und den Link. Leider verfügt AVM Mesh es auch in der neuesten Firmware FritzOS 7.01 (noch) nicht über die wichtigste Funktion von Mesh, nämlich, dass Endgeräte sich immer mit dem jeweils signalstärksten Zugangspunkt (Access Point Steering) verbinden.

    Mit dd-WRT soll dieses jedoch funktionieren, wenn ich diesem Bericht hier Glauben schenken darf: https://wernerroth.de/index.php/2012/01/03/netzwerk-mit-zwei-wlan-access-points/comment-page-1/
    Allerdings ist bei dd-WRT halt alles nur in Englisch und wohl so "üppig", dass es einen sehr schnell wohl überfordert :-(
     
  4. CapFloor

    CapFloor Moderator

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    #4 CapFloor, 10. Oktober 2018
    Zuletzt bearbeitet: 11. Oktober 2018
    Hi,
    Das kann funktionieren, muss aber nicht. Das, was da beschrieben wird, ist der Stand der (WLAN-)Dinge vor 5 oder mehr Jahren.:rolleyes: WLAN Roaming wird entscheidend vom Client gesteuert. Wenn der nicht wechseln will, dann wechselt der auch nicht bis zum "Geht-Nicht-Mehr":devil:. DD-WRT bietet in diesem Punkt jedenfalls nicht mehr als der TP-Link Router für 11,50 Euro. Wie bei Dir in diesem Punkt ein anderer Eindruck entstehen konnte, weiß ich nicht.
    Und wieder: Man sollte eben nicht alles glauben, was "irgendwo" behauptet wird. Ob WLAN-Roaming Bestandteil einer Mesh-Implementierung sein muss, hängt wohl von der Definition des jeweiligen Herstellers ab, da es keinen Standard für "Mesh" gibt. Und selbst wenn der Hersteller WLAN-Roaming verspricht, gibt es welche, die dafür richtig Aufwand treiben und solche, die einfach behaupten, "WLAN-Roaming funktioniert bei mir gaaaanz toll". Ein Beispiel für Kategorie 1 - die tun was fürs WLAN-Roaming - ist AVM, ein Beispiel für Kategorie 2 - die behaupten, WLAN-Roaming funktioniert einfach nur durch Mesh - ist TP-Link.

    AVM unterstützt routerseitig alle aktuellen Standards fürs WLAN-Roaming (kannst ja mal googlen, welche das sind;)), kann aber selbst damit nicht garantieren, dass es wirklich funktioniert: Auch hier muss der Client entsprechende Unterstützung bieten, so dass es seamless - also zwar nicht ohne jede, aber wenigstens ohne größere Unterbrechungen - funktioniert. Aber AVM bietet dafür routerseitig die aktuell bestmöglichen Voraussetzungen an. Da du natürlich auch mir nicht glauben musst:cool:, könntest du zu diesem Thema (AVM / WLAN-Roaming) einiges in Testberichten in verschiedenen Ausgaben der c't aus diesem Jahr lesen. Auch hier hilft googlen.

    Du kannst aber auch weiterhin mehr zum "Glauben" im Sinne der Kirchen tendieren, dann liefert DD-WRT auf TP-Link Routern bzgl. WLAN-Roaming bestimmt eine super Leistung ab.:D

    VG
     
    frank.td hat sich bedankt.
  5. Jmann82

    Jmann82 Routinier

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  6. Paua

    Paua Routinier

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    Herzlichen Danke lieber CapFloor, für's Kopf waschen ;-) Neee, ich glaube schon nicht alles ungefiltert, daher frage ich ja hier nach und freue mich sehr über ehrliche Antworten, auch wenn diese mich dann evtl. etwas blond aussehen lassen :)

    Zusammengefasst kann ich daher dvon ausgehen, dass deine Ausführungen in diesem Beitrag hier: https://www.router-forum.de/avm-fritzbox/mesh-verstehen.t69465/#post-300395, analog für alle, also auch für meine Router und APs gelten, richtig? Dein Tipp mit der Reduzierung der Sendeleistung bei den APs, damit die Mobilgeräte früher zum stärkeren AP wechseln, ist übrigens ein interessanter Ansatz.

    Danke, Jmann82, auch dir für deine Antwort und deinen Link.
     
  7. Paua

    Paua Routinier

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    Hallo lieber CapFloor, ich habe jetzt mal eine Weile das "unechte Roaming" (WLan-Router und APs mit gleicher SSID und WLAN-Passwort aber unterschiedlichen Kanälen) mit reduzierter Sendeleistung getestet. Es funktioniert wie Radio Eriwan geantwortet hätte, "Im Prinzip schon, halt nicht überall da wo's sinnvoll wäre". Etwas nervig aber bis ich eine bessere Lösung habe, praktiziere ich halt an den Clints, WLan aus und WLan wieder an, dann holt er sich meist den störksten AP...