DSL-RAM Tauglichkeit von diversen DSL-Routern

Dieses Thema im Forum "FAQ's und How-to's" wurde erstellt von frank.td, 6. März 2015.

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  1. frank.td

    frank.td Moderator

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    Hallo,

    hier eine Übersicht bezüglich der DSL-RAM Tauglichkeit von diversen DSL-Routern.
    Erarbeitet von Forenuser Joxxer (ehemals Modemboard(punkt)de)

    DANKE Joxxer!

    ASUS DSL-NXXU N66U VDSL2
    ASUS verwendet in allen DSL-Routern eine duale Lösung, das bedeutet dass der DSL Teil separat vom Router an sich läuft. Als DSL-Chipsatz wird in der Regel bis auf dem N66U eine Lösung von Trendchip genutzt. Die DSL-Verbindung baut sich gerade bei kurzen und mittleren Leitungslängen mit einer höheren Bandbreite als andere Router auf. Leider fehlen genaue Statistiken im Webinterface, so dass sich die Fehleranfälligkeit eher schwierig einschätzen lässt.

    AVM FRITZ!Box 3170
    Von einer aktiven Nutzung an ADSL2+ Leitungen wird mit diesem Router abgeraten. Der verwendete Chipsatz in Form des Lantiq AR7 entspricht nicht dem Trend der Zeit und ist sehr fehleranfällig.

    AVM FRITZ!Box 3270
    Sehr gute Bandbreitenaushandlung, dank verwendeten UR8 Chipsatz. Die Fehleranfälligkeit sollte in der Regel gering sein. An einigen DSL-Ports kann es aufgrund von Inkompatibilitäten zu Problemen mit dem DSL-Verbindungsaufbau kommen.

    AVM FRITZ!Box 3272
    Der verwendete Lantiq Dual Core SOC baut in der Regel eine sehr stabile aber eine doch mit recht niedriger Bandbreite DSL-Verbindung auf. Die Fehleranfälligkeit sollte an diversen Leitungslängen gering sein.

    AVM FRITZ!Box 3370 VDSL2+
    Der verwendete VRX Chipsatz von Lantiq erlaubt eine fehlerfreie und überdurchschnittliche hohe Bandbreite bei der DSL-Verbindung. Der Router kann für kurze bis zu längere Leitungen empfohlen werden.

    AVM FRITZ!Box 3390 VDSL2+
    Der verwendete VRX Chipsatz von Lantiq erlaubt eine fehlerfreie und überdurchschnittliche hohe Bandbreite bei der DSL Verbindung. Der Router kann für kurze bis zu längere Leitungen empfohlen werden.

    AVM FRITZ!Box 7112/7113/7140/7141/7170
    Von einer Nutzung wird aufgrund des alten und sehr fehleranfälligen Chipsatz abgeraten.

    AVM FRITZ!Box 7240/7270
    Sehr gute Bandbreitenaushandlung dank verwendeten UR8 Chipsatz. Die Fehleranfälligkeit sollte in der Regel gering sein. An einigen DSL-Ports kann es aufgrund von Inkompatibilitäten zu Problemen mit dem DSL-Verbindungsaufbau kommen.

    AVM FRITZ!Box 7272
    Der verwendete Lantiq Dual Core SOC baut in der Regel eine sehr stabile aber eine doch mit recht niedriger Bandbreite DSL-Verbindung auf. Die Fehleranfälligkeit sollte an diversen Leitungslängen gering sein.

    AVM FRITZ!Box 7312/7320
    Der hier verwendete ARX Chipsatz erlaubt eine sehr hohe Bandbreite im Down- sowie Upload. Die Fehleranfälligkeit sollte bis auf zu lange Leitungen geringer als im Vergleich sein.

    AVM FRITZ!Box 7330
    Der hier verwendete ARX Chipsatz erlaubt eine sehr hohe Bandbreite im Down- sowie Upload. Die Fehleranfälligkeit sollte bis auf zu lange Leitungen geringer als im Vergleich sein.

    AVM FRITZ!Box 7340 VDSL2
    Bei dem Ikanos Chipsatz sollte bei dem Einsatz an einer zu langen Leitung verzichtet werden, da hier die Bandbreitenaushandlung zu sehr leidet. An mittleren und kurzen Leitungen können im ADSL2+ sehr gute Werte erreicht werden.

    AVM FRITZ!Box 7360 VDSL2
    Der verwendete VRX Chipsatz von Lantiq erlaubt eine fehlerfreie und überdurchschnittliche hohe Bandbreite bei der DSL-Verbindung. Der Router kann für kurze bis zu längere Leitungen empfohlen werden.

    AVM FRITZ!Box 7362SL VDSL2
    Der verwendete VRX Chipsatz von Lantiq erlaubt eine fehlerfreie und überdurchschnittliche hohe Bandbreite bei der DSL-Verbindung. Der Router kann für kurze bis zu längere Leitungen empfohlen werden.

    AVM FRITZ!Box 7390 VDSL2
    Bei dem Ikanos Chipsatz sollte bei dem Einsatz an einer zu langen Leitung verzichtet werden, da hier die Bandbreitenaushandlung zu sehr leidet. An mittleren und kurzen Leitungen können im ADSL2+ sehr gute Werte erreicht werden

    AVM FRITZ!Box 7490 VDSL2
    Der verwendete Lantiq Dual Core SOC baut in der Regel eine sehr stabile aber eine doch mit recht niedriger Bandbreite DSL-Verbindung auf. Die Fehleranfälligkeit sollte an diversen Leitungslängen gering sein.

    D-Link HorstBox DVA-G3342SB
    Die HorstBox empfiehlt sich aufgrund der älteren und nicht fehlerfreien Firmware nicht mehr.

    D-Link Wireless N 150 Easy Go-DSL-N151
    Der verwendete Trendchip Chipsatz kann aufgrund seines älteren Treiber in dieser Router Serie nicht komplett überzeugen. Die Bandbreite ist zwar immer noch im Down- sowie Upload sehr gut, dafür aber zu fehleranfällig.

    D-Link Wireless N DSL-2751
    D-Link verwendet in dieser Serie eine SOC von Broadcom, welche eine generell gute Leistung an allen Leitungslängen abgibt. Leider fällt die Bandbreite schon bei mittel langen Leitungen zu sehr ab. Das Webinterface bietet viele Konfigurationsmöglichkeiten könnte aber Einsteiger überfordern.

    DrayTek Vigor 2xxx
    Die verwendeten SOC Lösungen von Lantiq eignen sich für eine stabile Verbindung besonders an längeren Leitungen sollte die Fehleranfälligkeit geringer ausfallen als mit anderen Geräten. Die Bandbreite im Down- sowie Upload sollten dem Durchschnitt also im normalen Bereich liegen und nicht zu niedrig. Die Webinterface der verschiedenen Vigor Serien bieten für Profis eine Menge an Konfigurationsmöglichkeiten, Einsteiger werden davmit aber überfordert sein.

    Edimax AR-71xx
    Der verwendete Trendchip Chipsatz in den Edimax Routern eignet sich in der Regel besonders für kurze Leitungen, hier erzielt der Chipsatz von der Bandbreite Bestwerte. An längeren Leitungen kann es zu einer höheren Fehleranzahl kommen. Der Chipsatz lässt sich dank Telnet für eine bessere DSL Verbindung optimieren. Der in der Regel zu gering bemessene RAM kann bei zu hoher Auslastung zu Problemen führen.

    Linksys WAG120N
    Der verwendete AMAZON-SE SOC sollte eine stabile aber eher konservativ ausgerichtete DSL-Verbindung aufbauen, das bedeutet der Down- sowie Upload fallen von der Bandbreite geringer als andere Router aus, dafür sollte die Verbindung aber stabil und weniger Fehler aufweisen.

    Linksys WAG160N
    Bei dieser etwas älteren Serie wird der BCM6358 verwendet, welcher auch heute noch relativ gute Ergebnisse beim Aufbau einer DSL-Verbindung erzielt. Die Bandbreite ist etwas höher als im Durchschnitt. Die Fehleranfälligkeit ist bei kurzen und mittleren Leitungen gering, bei längeren kann es zu Problemen kommen. Mit spezieller Firmware lassen sich diverse Parameter für die DSL Verbindung optimieren. Der geringe RAM von 32 MB kann bei einer zu hohen Auslastung zu Problemen führen.

    Linksys X1000
    Die verwendete Single Core Lösung von Broadcom in diesem Router schafft eine durchschnittliche, also nicht das maximale an Bandbreite, Verbindung aufzubauen. Leider lassen sich viele Werte wie Rauschabstand oder Dämpfung nicht ablesen, daher ist der Router für fehleranfällige Leitungen nicht zu empfehlen.

    Linksys X3000
    Der X3000 empfiehlt sich nur bedingt, da hier eine Anzeige von DSL-Parametern, wie z.B. der Leitungsdämpfung, fehlt. So lässt sich auch nur schwer abschätzen, wie sich der Router an einer fehleranfälligen Leitung gibt. Von der reinen SOC Bewertung sollte schon eine hohe Bandbreite an kurzen Leitungen möglich sein. In dem Router wird der BCM6361 von Broadcom verwendet welcher eine Dual Core Lösung ist. Es gibt keinen Telnet-Server auf dem Router, so sind Optimierungen nicht möglich.

    Linksys X3500
    Die BCM6361 SOC im X3500 sorgt für stabile und hohe Bandbreiten an fast allen möglichen Leitungsvarianten. Die Dual Core Lösung sollte die Fehleranfälligkeit der Leitung, im Vergleich zu anderen Routern, reduzieren. Dank offenem Telnet-Zugang lassen sich einige Werte für die DSL Verbindung anpassen. Das Webinterface ist systematisch und einfach aufgebaut und sollte auch für Einsteiger relativ einfach zu bedienen sein.

    Netgear D6200B
    Beim D6200B kommt, wie in vielen anderen Modellen, der Broadcom 6361 zum Einsatz. Diese Dual Core Lösung eignet sich eigentlich, bis auf einige Ausnahmen, an kurzen bis zu längeren Leitungen. Die Verbindung sollte sich mit einer überdurchschnittlichen hohen Bandbreite aufbauen. Bei einigen DSLAMs von Huawei mit Broadcom Line Cards kann es immer wieder mal grundlos zu Leitungstrennungen kommen. Dank Telnet und xdslctl lassen sich viele Parameter für die DSL Verbindung anpassen. Das Webinterface kann für Einsteiger etwas zu schwierig sein.

    Netgear D6300B
    Bei diesem AC-Router wird als SOC der Broadcom 6361 verwendet. Dieser ist maximal ADSL2+ tauglich. Der Dual Core Prozessor taktet mit jeweils 400MHz. Der Router eignet sich in sämtlichen Leitungsvarianten und sollte immer eine höhere Bandbreite aushandeln. Die Verbindung sollte in der Regel nur gering fehleranfällig sein. Dank Telnetzugang lässt sich per xdslctl die Verbindung optimieren.

    Gruß Frank

    ENDE TEIL 1
     
  2. frank.td

    frank.td Moderator

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    Hallo,

    nun Teil 2:

    Netgear DGN1000B
    Bei dieser Serie wurde von Netgear als SOC der AMAZON-SE verwendet. Dieser Chipsatz baut in der Regel eine eher konservative Verbindung auf, das bedeutet der Down- bzw. Upload fallen im Vergleich geringer aus, dafür ist die Stabilität selbst bei längeren Leitungen sehr gut. Bei einer zu hohen Auslastung könnte es aufgrund des zu geringen RAM von 16 MB zu Problemen kommen.

    Netgear DGN2000B
    Der DGN2000B verwendet den älteren Broadcom 6364 Chipsatz, welcher an einigen DSL-Ports zu Fehlern bzw. kompletten Verbindungsabbrüchen führen kann. Sollte eine Verbindung fehlerfrei aufgebaut werden, sollte diese an kurzen Leitungen zu einem sehr guten Ergebnis führen. An längeren Leitungen kann es zu einem zu niedrigen Signalrauschabstand kommen, was eine erhöhte Fehleranfälligkeit bedeuten könnte.

    Netgear DGN2200B
    In der aktuellsten Variante dieses Routers wird der BCM63281 als Chipsatz genutzt. Wie bei anderen Routern mit diesem SOC sollte die Verbindung von der Bandbreite her höher ausfallen. Bei kurzen und mittleren Leitungen ist die Fehleranfälligkeit eher gering. Das Webinterface sollte auch für Einsteiger überschaubar sein.

    Netgear DGN3500B
    Bei dem Netgear DGN3500B wird die ARX16x Lösung von Lantiq genutzt. Dieser DSL SOC gilt als eher konservativ, also werden nicht so hohe Bandbreiten wie z.B. mit Broadcom Geräten erreicht. Das Webinterface hat zwar alle Konfigurationsmöglichkeiten, könnte aber für Einsteiger zu überladen wirken. Die Fehleranfälligkeit des Routers sollte eher gering sein.

    Netgear DGND3800B VDSL2
    Der DGND3800B verwendet den Broadcom 6368 DSL Chipsatz. Dieser sollte sich an kürzeren sowie mittleren Leitungen gut machen. Bei manchen DSL-Port-Konfigurationen kann es zu Problemen mit falsch berechneten Fehlern kommen. Das Webinterface bietet alle Einstellungsmöglichkeiten übersichtlich dargestellt, kann aber für Einsteiger etwas zu kompliziert wirken.

    On Networks N150RMB
    Der N150RMB setzt auf eine Einsteigerlösung von Broadcom, der Chipsatz sollte an kurzen sowie längeren Leitungen das maximale aus der Bandbreite ermöglichen. Dank offenen Telnet-Zugang lassen weitere Parameter wie den Rauschabstand optimieren. Die Einrichtung lässt sich dank abgespeckten Netgear-Webinterface schnell erledigen.

    On Networks N300RMB
    Der N300RMB nutzt als SOC einen Broadcom 6328 Chipsatz welcher mit 320 MHz getaktet ist. Die DSL-Verbindung sollte an kurzen sowie langen Leitungen von der Bandbreite höher sein, als mit anderen Routern. Die Fehleranfälligkeit ist gering. Dank offenen Telnet-Zugang, lässt sich der DSL-Chipsatz weiter optimieren. Die Weboberfläche ist eine etwas abgespeckte Version von den aktuellen Netgear-Geräten und lässt sich daher auch von Einsteigern schnell konfigurieren.

    Sitecom 300N X2 WL-367
    Der Sitecom WL-367 basiert auf der gleichen Platine wie der Linksys WAG120N. Als Chipsatz wird hier der AMAZON-SE von Lantiq genutzt. Dieser Chipsatz baut im Durchschnitt viel niedrige Verbindung auf als andere DSL SOC Lösungen. Dafür bleibt die DSL-Verbindung in der Regel stabil und die Fehleranfälligkeit ist gering. Der Router empfiehlt sich besonders für längere Leitungen, wo es mehr auf Stabilität als auf Bandbreite ankommt. Das Webinterface ist einfach gehalten und bietet keine Extrafunktionen. Eine Verbindung über Telnet ist nicht möglich.

    Telekom Speedport W701V
    Von einer Nutzung des Speedport W701V wird abgeraten. Der verwendete Lantiq AR7 (vormals TI) ist sehr stark fehleranfällig und entspricht auch nicht mehr der aktuellen Technik. Wenn dann empfiehlt sich diese SOC nur für kurze und fehlerfreie Leitungen. Die Fehleranfälligkeit ist sehr hoch, so dass es zu DSL Verbindungsabbrüchen kommen kann, was dann zu einer niedrigen Bandbreite bei einem Neuaufbau der DSL-Verbindung führt.

    Telekom Speedport W723V VDSL
    Im Speedport W723V befindet sich eine ältere Single Core Lösung von Broadcom. Der BCM6368 taktet mit 400 MHz. An kurzen bzw. mittleren Leitungen sollte es zu keinen Problemen und einer guten bis sehr guten DSL-Verbindung kommen. Die Fehleranfälligkeit sollte im Vergleich zu anderen Routern nicht so hoch sein.

    Telekom Speedport W724V VDSL
    Bei Routern der W724V Serie wird eine DSL SOC von Broadcom genutzt, diese Dual Core Lösung arbeitet mit 400 MHz pro Kern. Der Broadcom SOC baut im Vergleich zu anderen Routern mit gleichem Chipsatz eine etwas niedrige DSL Verbindung im Down- sowie Upload auf. Dennoch empfiehlt sich der Routern an allen Leitungen.

    Telekom Speedport W920V VDSL2
    Bei diesem Router handelt sich um eine FRITZ!Box 7570, welcher zwar von einem UR8 Chipsatz angetrieben wird, aber als DSL-Prozessor kommt hier ein Lantiq Vinax zum Einsatz. So lassen sich die DSL-Verbindungseigenschaften nicht auf die FRITZ!Box 7270 übertragen. Der Vinax baut eine sehr konservative Verbindung auf. Das bedeutet die DSL-Verbindung ist weitestgehend stabil aber im Durchschnitt etwas niedriger im Down- sowie Upload. Der Router eignet sich besonders für lange bzw. fehleranfällige Leitungen.

    Telekom Speedport W921V VDSL2
    Der Speedport W921V bietet dank Dual Core Broadcom SOC eine solide Basis für stabile Verbindungen mit einer höheren Bandbreite als der Durchschnitt. Er eignet sich für sämtliche Leitungslängen. Lässt sich aber aber wegen fehlendem Telnet nicht weiter optimieren.

    TP-Link TD-W8961NB
    Der TC3162LE Chipsatz von Trendchip eignet sich besonders für kurze bzw. fehlerfreie Leitungen, da hier DSL-Verbindungen mit überdurchschnittlich hohen Bandbreiten im Down- bzw. Upload aufgebaut werden. So bietet der Router auch einiges an Optimierungspotential, da sich die DSL-Verbindung per Telnet optimieren bzw. einstellen lässt. Das Webinterface ist einfach strukturiert und bietet alle Funktionen übersichtlich geordnet.

    TP-Link TD-W8970B
    Bei dem TD-W8970B verwendet TP-Link die VDSL-fähige VRX268 SOC von Lantiq, dennoch unterstützt der Router nur maximal ADSL2+. Der Router eignet sich aufgrund der niedrigen Fehleranfälligkeit für längere bzw. auf Störungen anfällige Leitungen. Das Webinterface bzw. CLI erlaubt eine große Menge an Einstellungsmöglichkeiten, welche aber Einsteiger überfordern könnten. Mit 8 MB Flash bietet der Router keine größere Möglichkeit für Erweiterungen wie z.B. mit OpenWrt.

    TP-Link TD-W8980B
    TP-Link verwendet wie im W8970B einen VDSL-fähigen SOC von Lantiq, dennoch unterstützt der Router nur ADSL2+ Verbindungen. Ob die Wahl mit dem VRX268 gelungen ist, hängt je nach Leitungslänge ab. Für kurze Leitungen empfiehlt sich dieser Router aufgrund der doch zu konservativ neigenden DSL Verbindung nicht. Da hier nicht das maximale an der möglichen Bandbreite genutzt werden kann, dafür ist der Chipsatz extrem stabil. Das Webinterface könnte für Einsteiger teilweise zu kompliziert sein.

    TP-Link TD-W9980B VDSL2
    Der verwendete Lantiq XWAY GRX38x Soc läuft sehr stabil. Er baut eine durchschnittliche Verbindung mit nur wenig entstehenden Leitungsfehlern auf. Der DSL-Chipsatz eignet sich besonders für längere DSL-Leitungen. Das Webinterface ist stabil jedoch könnte es für Einsteiger zu schwierig sein.

    ZyXEL VMG1312-B30A VDSL2
    Der Broadcom Dualcore Chipsatz baut eine sehr gute DSL-Verbindung mit höheren Bandbreiten, als im Durchschnitt auf. Die Verbindung sollte auch bei Leitungen die etwas länger sind stabil laufen. Leider scheint die Firmware nicht ganz ausgereift zu sein, so gibt es immer wieder PPPOE Neuverbindungsprobleme. Dank Telnet lassen sich diverse DSL Parameter optimieren.

    Gruß Frank
     
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