Stiftung Warentest

WLAN-Router im Test: Fritzbox liegt vorne

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Router müssen immer mehr können und spielen im vernetzten Haushalt eine wichtige Rolle. Stiftung Warentest hat sich der Hardware-Kategorie WLAN-Router angenommen und zwölf Modelle getestet.

16.03.2012, 12:47 Uhr

Berlin (red) - Die Preisspanne lag dabei zwischen 40 und 260 Euro. Sieben Router mit ADSL-Modem, drei mit zusätzlichem VDSL-Modem und zwei mit Kabelmodem traten gegeneinander an.

Fritzbox: Bei der Ausstattung top, aber teuer

Bei den Telefoniefunktionen schnitten die Fritzboxen vom Hersteller AVM am besten ab, Minuspunkte gab es für die Router von Kabel Deutschland und o2/Alice, weil sie nur Anschlüsse des jeweiligen Netzbetreibers unterstützen. Wer mit etwas weniger Ausstattung leben kann, so die Tester, kann statt der Fritzbox auch ein deutlich günstigeres Gerät kaufen.

Auch bei Handhabung und Bedienung sahen die Tester die AVM-Router vorne. Auch das Modell der Telekom ließ sich gut bedienen; ein Gerät der Firma DrayTek fiel jedoch negativ auf, weil das Bedienmenü nur auf Englisch verfügbar war und die Einstellungen relativ kompliziert.

Aktualität und Sicherheit der WLAN Router

Aktuelle Funktechniken unterstützten alle getesteten Geräte, die teureren konnten zudem mit dem neuen Frequenzband um fünf GHz aufwarten. Dieses sei noch weniger störanfällig, da noch nicht so überlastet, so Stiftung Warentest. Das Manko hier: Das Frequenzband werde nicht von allen Endgeräten unterstützt. Beide Bänder können nur von den VDSL-Routern von AVM und der Telekom betrieben werden.

Was die Sicherheit angeht, erfüllen die meisten Router den Standard und kommen direkt mit Verschlüsselung. Bei drei Modellen im Test (von D-Link und Netgear) jedoch muss der Nutzer die Sicherheitseinstellungen über eine Installations-CD einrichten. Tut er dies nicht, surft er unverschlüsselt.

Die kompletten Ergebnisse sind online bei Stiftung Warentest für 2,50 Euro abrufbar.

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