Mehr Leistung

Turbo-Internet stellt neue Anforderungen an Hardware

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Während viele noch immer kein schnelles Internet empfangen können, werden die Anschlüsse andernorts immer leistungsfähiger. Dazu wird jedoch auch die passende Hardware benötigt. Die entsprechenden WLAN Router sind aber teuer und noch nicht ganz ausgereift.

29.12.2010, 15:05 Uhr

Hannover (red) - Erste Geräte für die nächste WLAN- und Powerline-Generation kommen gerade in den Handel und sollen die klassische Kabelverbindung per Ethernet überflüssig machen, schreibt das Computermagazin c't in seiner aktuellen Ausgabe 2/2011.

Ethernet-Verkabelung oder WLAN-Router

Einen besonders schnellen Internet-Zugang möchte man auch mit seinem Notebook in jedem Raum bequem ausreizen. Die zuverlässigste und schnellste Verteilung erreicht man mit klassischer Ethernet-Verkabelung. Allerdings ist es nicht überall möglich, die dazu nötigen Löcher durch Wände zu bohren.

Für Turbo-Internet per WLAN stehen derzeit nur sehr wenige, noch recht teure Router bereit. "Die Technik für beschleunigtes WLAN mit 450 MBit pro Sekunde ist noch nicht ganz ausgereift. Sie funktioniert überhaupt nur auf kurze Distanz und liefert nicht die erhoffte Geschwindigkeit", erläutert c't-Redakteur Ernst Ahlers. "Zum drahtlosen Anbinden von Notebooks und Tablets raten wir deshalb vorerst zu einer herkömmlichen WLAN-Basis."

Heimvernetzung übers Stromnetz

Besser klappt das mit der Gigabit-Powerline-Technik, die das Heim über seine Stromleitungen vernetzt. Die Geräte-Auswahl ist größer, der tatsächliche Tempovorsprung gegenüber der etablierten Powerline-Technik auch deutlich spürbar. Ein Nachteil ist allerdings der hohe Stromverbrauch.

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