Labor-Firmware

AVM veröffentlicht neues Fritz!Labor für fünf Fritz!Box-Router

AVM Fritz!Box 7580Unter anderem gibt es eine neue Laborversion für die Fritz!Box 7580.© AVM Computersysteme Vertriebs GmbH

Experimentierfreudige Nutzer von fünf Fritz!Box-Modellen können jetzt neue Laborversionen installieren. AVM hat die Beta-Firmware des kommenden Fritz!OS zum Download bereitgestellt. Einiges ist neu bzw. wurde verbessert.

Berlin – Ende Mai hatte AVM neue Fritz!Labor-Versionen für die fünf WLAN-Router Fritz!Box 7580, 7560, 7430, 7362 SL und 4040 zum Download bereitgestellt. Nun hat der Berliner Netzwerkspezialist erneut nachgelegt: Es sind aktualisierte Versionen der Beta-Firmware verfügbar. Nutzer, die mit der Laborversion einen Ausblick auf neue Features des kommenden Fritz!OS werfen wollen, profitieren durch das Update von einigen Neuerungen, Verbesserungen und Fehlerbehebungen.

Fritz!Labor-Update mit einigen neuen Funktionen

So finden sich in der jeweiligen infolab.txt-Datei, die im Download-Paket der Laborversion für den jeweiligen Router enthalten ist, entsprechende Informationen von AVM zu den vorgenommenen Änderungen. Einige führen wir hier auf. In Fritz!OS 6.98-564xx werden jetzt auf der Übersichtsseite unter Verbindungen (VPN)-Fernzugänge etwa der MyFritz!App 2 angezeigt. Wird die Fritz!Box als Mesh Master genutzt, wird bei der Telefonie die Rufnummer auf eine zusätzliche Fritz!Box als Mesh Repeater übertragen. Die automatische Einrichtung kann laut AVM mit dem Anbieterprofil "Fritz!Box im Mesh" erfolgen. Ein weiteres Mesh-Feature: Auf der Fritz!Box-Startseite werden Fritz!Produkte mit aktiver Mesh-Funktion sowie in der Tabellendarstellung mit einem Mesh-Symbol gekennzeichnet. Schließlich sei auch eine LED-Anzeige neu, die Fritz!Powerline-Produkte im Netzwerk identifiziert (Powerline-Paging).

Verbesserungen und Behebung von Fehlern dank aktuellem Fritz!Labor

Darüber hinaus wurden diverse Fehler behoben, etwa die Geschwindigkeitsanzeige im Bereich Verbindungen des Übersichts-Menüs. Auch gelegentliche, kurze, unregelmäßige Aussetzer der Internetverbindung bei Kabel-Produkten haben die AVM-Techniker gefixt. Unter anderem ist nun wieder über IPv6 ein Fernzugriff auf die Benutzeroberfläche möglich. Zudem lassen sich Änderungen an Internetrufnummern wieder durchführen, das war zuvor teilweise nicht mehr möglich. Für das Heimnetz gibt es Verbesserungen für die Erkennung von Powerline-Geräten anderer Hersteller sowie ein verbessertes Powerline-Netzwerkmanagement. Nutzer sollen auch auf stabilere WLAN-Verbindungen zugreifen können.

AVM leistet keinen Support für Laborversionen

Wie immer informiert AVM Nutzer, die die neue Fritz!Labor-Versionen für ihren Router installieren wollen, dass die Laborversionen Betastatus haben. AVM übernimmt keinen technischen Support, es könne eventuell zu Fehlfunktionen kommen. Außerdem seien die Laborversionen nicht für Fritz!Box-Editionen geeignet, die direkt vom Internetanbieter ausgeliefert wurden. Eine Ausnahme gelte nur für 1&1-Produkte. Die Fritz!Box lasse sich jedoch mit dem Windows-Programm "recover.exe", die auch Bestandteil der zum Download angebotenen .zip-Datei ist, wieder auf die offizielle, stabile Fritz!OS-Version umstellen.

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