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AVM sichert sich klaren Sieg im Router-Test

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Bei einem aktuellen Test von zehn VDSL-Routern und zwei Kabel-Routern durch die Stiftung Warentest konnte der Berliner Hersteller AVM punkten. Testsieger wurde die Fritz!Box 7580.

Berlin – In vielen Haushalten sind Router im Einsatz, die mehrere Geräte wie PC, Smartphone und Tablet mit dem Internet verbinden. Die meist mit WLAN-Modul ausgestatteten Geräte bieten häufig mehr Funktionen als nur das reine Surfen im Netz. So lassen sie sich als Telefonanlage oder Medienserver verwenden. Per VPN-Verbindung kann auch aus der Ferne ein Zugriff auf das Heimnetz erfolgen. Die Stiftung Warentest hat aktuell insgesamt zwölf Router getestet. Unter die Lupe genommen wurden zehn WLAN-Router mit VDSL-Modem sowie zwei mit Kabelmodem.

Folgende Router für den VDSL-Anschluss wurden getestet:

AVM Fritz!Box 7580, 1&1 HomeServer Speed (baugleich mit Fritz!Box 7560), TP Link Archer VR2600v, TP Link Archer VR600v, Telekom Speedport Smart, Asus DSL-AC87VG, Telekom Speedport W 922V, Vodafone Easybox 804 und O2 Homebox 2 (O2 Homebox 6641).

Zwei Router für den Kabelanschluss:

Bei den Routern für den Kabelanschluss ist die Auswahl noch relativ gering. Für den Test untersucht wurden die Fritz!Box 6490 Cable und der Vodafone WLAN Kabelrouter (Compal CH7466CE).

AVM kann mit den Fritz!Box-Routern auf breiter Front überzeugen

Als bester WLAN-Router im Test konnte die Fritz!Box 7580 von AVM mit einer Gesamtnote von 1,7 punkten. Knapp dahinter folgt der 1&1 HomeServer Speed und damit auch die baugleiche AVM Fritz!Box 7560. Die Tester vergaben hier die Note 1,7. Die AVM-Router auf dem ersten und zweiten Platz wurden in den Kategorien Sicherheit, Telefonie, Handhabung sowie Vielseitigkeit und Zusatzfunktionen jeweils mit "sehr gut" bewertet. Hinter AVM platzierten sich die Modelle von TP-Link – jeweils mit der Gesamtnote 2,2. Lediglich die Note "befriedigend" konnten sich die Telekom (Speedport W 922V) sowie die Geräte von Vodafone und O2 sichern. Sie bildeten das Schlusslicht der VDSL-Router.

Im Duell der Kabelrouter konnte sich AVM mit der Fritz!Box Cable 6490 und der Note 1,8 klar vor dem Vodafone WLAN-Kabelrouter behaupten, den die Tester insgesamt mit der Note 3,4 bewerteten. Unter dem Strich erhielten acht Router ein "gut" sowie vier Router ein "befriedigend" als Gesamturteil. Krasse Ausfälle gab es somit nicht. Im Internet surfen ließ sich laut Stiftung Warentest mit allen Geräten, Unterschiede gab es jedoch beim Funktionsumfang.

Router vom Provider nutzen oder im Handel kaufen

Der mittlere Preis der getesteten Router lag zwischen 120 und 290 Euro. 1&1 stellt VDSL-Kunden den HomeServer Speed gegen ein monatliches Entgelt zur Verfügung. Kunden von Vodafone und O2 können die Router wie die Easybox 804 und die O2 Homebox bei Abschluss bestimmter Internetverträge kostenlos nutzen. Generell ist nach dem Start der Routerfreiheit aber jeder Router, der die technischen Voraussetzungen erfüllt, am eigenen Internetanschluss einsetzbar.

Alle Testdetails und eine tabellarische Übersicht finden sich zum kostenpflichtigen Abruf auf der Webseite der Stiftung Warentest sowie im aktuellen "test"-Heft (5/2017).

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