Mobile Router: Hotspot unterwegs für Smartphone & Co bereitstellen

Für den heimischen Internetzugang per DSL- oder Kabelanschluss kommt in der Regel ein WLAN-Router zum Einsatz. Wer auch außerhalb der eigenen vier Wände mit mehreren Geräten auf das Internet zugreifen möchte, kann einen mobilen Router verwenden. Das mobile Internet wird in diesem Fall etwa mit einem UMTS-Router oder einem LTE-Router realisiert. Was ist bei mobilen Routern zu beachten? Auf dieser Seite finden Sie wichtige Infos und können übersichtlich Angebote zu mobilen Routern vergleichen.


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Kompakte Router mit Akku oder Netzteil

Noch vor einigen Jahren war der Surfstick das Gerät für diejenigen, die unterwegs mit Laptop und Co. Surfen wollten. Mobile Router haben die Surfsticks nach und nach abgelöst und sind meist recht kompakt, so dass sie sich gut für das Arbeiten unterwegs, die Urlaubsreise oder den Einsatz im Ferienhaus eignen. Sie verfügen über einen Akku oder werden per Netzteil mit Energie versorgt. Geräte wie PC und Notebook lassen sich je nach Router direkt per Ethernet-Kabel anbinden, die Verbindung von Smartphone, Spielekonsole & Co. mit dem Router ist per WLAN realisierbar. Der Router dient als WLAN-Hotspot für die eigenen Geräte. Zwar lassen sich auch Smartphones per Tethering-Funktion als Hotspot nutzen, die Mobiltelefone sind aber im Gegensatz zu mobilen Routern nicht für eine solche Verwendung optimiert. Darin besteht auch ein großer Vorteil im Vergleich zu den Surfsticks, mit dem immer nur ein Gerät verbunden werden kann.

Mobiles Internet per UMTS oder LTE

Der Internetzugang selbst erfolgt per Mobilfunk. Somit ist zwingend eine SIM-Karte erforderlich. Hier eignet sich je nach persönlichem Bedarf bereits ein flexibler Prepaid-Datentarif, der meist ohne lange Laufzeit angeboten wird. Per UMTS bzw. der optimierten Variante HSPA lassen sich Download-Bandbreiten von bis zu 42,2 Mbit/s nutzen. Ist vor Ort LTE verfügbar, lässt sich mit einem LTE-Router je nach Mobilfunknetzbetreiber teils sogar mit weit über 100 Mbit/s mobil im Internet surfen. Damit bietet ein mobiler Router erheblich höhere Surfgeschwindigkeiten als ein herkömmlicher Router für den DSL-Anschluss. Hinsichtlich der verfügbaren Bandbreite erreichen LTE-Router inzwischen Download-Geschwindigkeiten, die mit schnellen Internet-Anschlüssen per Kabel vergleichbar sind.

Gedrosselte Bandbreite nach Verbrauch des Inklusiv-Datenvolumens

Allerdings gibt es einen entscheidenden Nachteil. Während Internet-Flatrates per Festnetz vielfach ohne Drosselung der Bandbreite auskommen, bieten die Mobilfunknetztarife lediglich ein begrenztes monatliches Highspeed-Datenvolumen. Ist das Inklusiv-Datenvolumen aufgebraucht, setzt meist eine recht drastische Drosselung der nutzbaren Bandbreite auf 16 bis 64 Kbit/s ein. Wer im Urlaub häufiger Filme per mobilem Router streamen möchte, kommt schnell an das monatliche Datenlimit. Mit Bandbreiten von unter 1 Mbit/s ist das ruckelfreie Streaming nicht mehr möglich. Daher sollte, je nach dem gewünschten Einsatzzweck, ein entsprechend mit ausreichend schnellem Datenvolumen ausgestatteter Mobilfunktarif gewählt werden.

Tarif auch im Ausland nutzbar?

Vor einer Urlaubsreise ins Ausland sollten sich Nutzer eines mobilen Routers darüber informieren, ob sie den gebuchten Mobilfunktarif auch im Ausland verwenden können. Seit Mitte Juni 2017 hat der Quasi-Wegfall der Roaming-Entgelte im EU-Ausland für Verbraucher erhebliche Verbesserungen gebracht. Vielfach lassen sich die Tarife auch innerhalb der EU-Staaten zu Konditionen wie im Inland nutzen. Auch für mobiles Surfen fallen damit keine zusätzlich Roaming-Gebühren an. Anders ist dies jedoch für sogenannte alternative Roaming-Entgelte, die von einigen Anbietern vermarktet werden. Bei diesen Tarifen steht für das Surfen im Ausland ein bestimmtes Datenvolumen zur Verfügung.

Mobile Router: Mieten oder kaufen

Hersteller mobiler Router sind beispielsweise AVM, Huawei, Netgear und TP-Link. Wie kommt man an einen solchen flexiblen Router? Mobilfunknetzbetreiber bieten entsprechende Hardware zu ihrem Mobilfunkvertrag per Miete an. Monatlich fallen als Entgelt meist mehrere Euro an. Vodafone hält beispielsweise den GigaCube genannten flexiblen Router bereit, der das Surfen mit bis zu 150 Mbit/s erlaubt und pro Monat 50 GB Datenvolumen zur Nutzung mitbringt. Optional ist GigaCube gegen einen monatlichen Aufpreis auch ohne Vodafone-Mobilfunkvertrag erhältlich. Congstar wartet mit dem Homespot genannten Router auf, der jedoch an einen festen Standort nach Wahl gebunden ist. Inklusive sind hier 20 GB schnelles Datenvolumen.

Alternativ sind diverse mobile Router-Modelle auch frei verkäuflich im Handel erhältlich. Der Preis richtet sich unter anderem nach der Stärke des verbauten Akkus sowie der unterstützten Mobilfunk-Technologie. Mobile Router mit Support für LTE-Kategorie 11 erlauben das Surfen mit bis zu 600 Mbit/s, die Kategorie 6 schafft nur Datenübertragungen mit bis zu 300 Mbit/s. UMTS-Router gibt es bereits für rund 30 bis 50 Euro. LTE-Router schlagen dagegen je nach Ausstattung meist mit über 100 Euro zu Buche.

Fazit: Mobile Router liefern Hotspot für mehrere Smartphones, Tablets & Co

Wer unterwegs und im Urlaub nicht auf einen komfortablen Internetzugang verzichten möchte, der auch mehreren Geräten gleichzeitig den WLAN-Zugriff erlaubt, kommt um die Anschaffung eines mobilen Routers kaum herum. Vor der Anschaffung sollte genau durchgerechnet werden, ob man sich mit einem Kauf-Router oder einem Miet-Router des Mobilfunknetzbetreibers besserstellt. In jedem Fall sollte ausreichend schnelles Datenvolumen gebucht werden, damit der mobile Router Daten nach kurzer Zeit nicht nur noch im Schneckentempo überträgt.