Speedport

Speedport - DSL-Hardware von der Telekom

Speedport-RouterDer Speedport W 724 V - ein WLAN-Router der Telekom.© Deutsche Telekom

Die DSL-Zubehörprodukte der Deutschen Telekom heißen Speedport und erstrecken sich von Routern über DSL-Modems bis hin zu Surfsticks, die die Bezeichnung Speedports Stick tragen. Die Geräte stammen von mehreren Herstellern.

Die Modellbezeichnung gibt dem Nutzer einen Hinweis auf die Funktion des Speedports. W steht für WLAN, V steht für VoIP. Auch die Nummern geben Hinweise darauf, um welche Art von Produkt und um welche Generation es sich handelt. Alle Speedport-Router verfügen über ein eingebautes Modem. Prinzipiell können mit jedem Router Geschwindigkeiten von 16 Mbit/s erreicht werden, einige Router unterstützen sogar VDSL. Speedport ist die Zusammenfassung und Fortführung der veralteten Baureihen Teledat und Sinus 154, 111 und 130.

Woher kommt der Speedport?

Mehrere Hersteller beliefern die Deutsche Telefon mit Ihren modifizierten Routern. Die meisten Speedport-Router werden jedoch vom FritzBox-Hersteller AVM gebaut und sind modifizierte Versionen dieser beliebten Router-Modelle. Hitachi und Arcadyan haben aber ebenfalls schon Speedport-Router geliefert. Darüber hinaus werden die Mobilfunk-Router Speedport HSPA und Speedport LTE von Huawei gefertigt.

Speedport mieten oder kaufen

Für eine monatliche Gebühr kann man den Speedport über die gesamte Vertragslaufzeit mieten. Nach jeweils einem Jahr kommt es zu einem Rabatt auf die monatliche Mietgebühr. Ist der Speedport defekt, wird er durch die Deutsche Telekom ersetzt; auch der Wechsel auf ein höherwertiges Produkt ist möglich. Man muss jedoch beachten, dass die Laufzeit für das neue Gerät dann erneut beginnt. Das Mietmodell wird von der Telekom als "Endgeräte Servicepaket" bezeichnet. Der Service besteht in einer Telefon-Hotline, regelmäßigen Software-Updates und einer lebenslangen Funktionsgarantie. Die Telekom bietet den Speedport alternativ auch zum Direktkauf an.

Speedport auch bei congstar

Speedport-Router, die bei der Telekom-Tochterfirma congstar angeboten werden, wurden in der Optik lediglich an das congstar-Design angepasst. Auch hier kommt ein WLAN-Router mit integriertem DSL-Modem und Telefonanlage zum Einsatz. Congstar bietet mittlerweile aber zumeist FritzBox-Modelle an.

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