DSL by Call

DSL by Call: Highspeed-Surfen ohne Grundgebühr?

Autobahn© nobelium / Fotolia.com

Wenn von DSL by Call die Rede ist, dann geht es um Breitband-Tarife, die nach Zeit oder Volumen abgerechnet werden – allerdings ohne Grundgebühr oder Vertragsbindung. Diese Art von Tarifen ist heute im Festnetz nicht mehr üblich.

De facto ist DSL by Call ein überholtes Tarifmodell, denn bekanntlich geht der Trend immer mehr zur DSL-Flatrate. Deren Vorteil ist unwiderstehlich: Surfen wann und so oft man will, (fast) ohne Einschränkungen.

DSL by Call: Was soll das sein?

Bevor die DSL-Flatrates auf dem Markt kamen, war es üblich, das Internet “by Call” abzurechnen – Internet by Call mit Modem-Zugang (56 kbit/s Downloadgeschwindigkeit) gibt es ja schließlich heute noch. Das Prinzip ist einfach: Je öfter man sich einwählt, je länger man online bleibt und je mehr Downloads man tätigt, umso teurer fällt die Internetabrechung aus.

Auch in Zeiten von DSL gab es noch die by-Call-Abrechnung, und zwar in Form des Tarifmodells DSL by Call. Abgerechnet wurde dann nach Anzahl der Online-Minuten oder nach verbrauchtem Traffic. Beide Male aber fällt keine Grundgebühr an und es gab keine Vertragsbindung. Zudem war ein DSL by Call Tarif auch als Zweittarif geeignet oder für Verbraucher, die einem Provider erstmal testweise auf den Zahn fühlen wollten.

Was ist aus DSL by Call geworden?

Wie schon gesagt ist DSL by Call ein überholtes Tarifmodell. Wer heute online geht, hat in der Regel eine Flatrate, ob über DSL, Glasfaser oder Kabelinternet. Für Schmalbandsurfer gibt es weiterhin Internet-by-Call, mit welchem aber keine hohen Geschwindigkeiten drin sind.

Was ist also die heutige Alternative für Gelegenheitssurfer, die Wert auf eine schnelle Verbindung legen? Das dürften wohl die Tarife für mobiles Internet sein, die für die Nutzung mit dem Tablet oder Notebook angeboten werden. Wer hier einen Prepaid-Tarif wählt, der kann stundenweise oder tageweise das Internet nutzen und muss dann natürlich keine Monatsflatrate bezahlen. Letztere sind aber heutzutage auch nicht mehr teuer, sodass man auch überlegen kann, ein paar Euro mehr zu bezahlen, wenn DSL am jeweiligen Wohnort verfügbar ist.

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