DHCP

DHCP verwaltet IP-Adressen im Netzwerk

Datenübertragung© enot-poloskun / iStockphoto.com

DHCP ist ein Protokoll, das angeschlossenen PCs automatisch eine IP-Adresse zuweist. Das "Dynamic Host Configuration Protocol" verfügt zudem zusätzlich über Informationen wie zum Beispiel die Routeradresse und die Adresse eines zuständigen DNS-Servers. So müssen IP-Adressen nicht mehr umständlich per Hand eingegeben werden, was die gesamte Konfiguration weniger fehleranfällig macht.

Der DHCP-Server arbeitet mit diesem Protokoll und verwaltet die oben genannten Aufgaben. Zudem kann die Hardware in verschiedenen Betriebsmodi betrieben werden. Zum einen gibt es die manuelle und automatische Zuordnung, wobei die Endgeräte eine feste und dauerhafte IP-Adresse erhalten, und zum anderen die dynamische Zuordnung, wobei die IP-Adressen regelmäßig wechseln.

Wofür ein DHPC-Server?

Soll ein ICP/IP-Netzwerk aufgebaut werden, müssen an jeder einzelnen Station verschiedene Einstellungen vorgenommen werden, die beim Eintippen mit der Hand sehr fehleranfällig sind. Besonders in großen Netzwerken entstand auf diese Weise ein sehr hoher Verwaltungsaufwand, bei welchem viel Zeit für Planung und Ausführung verloren ging.

Aus diesem Grund entwickelte man DHCP-Server. Auf diese Weise kann nun jedes Gerät automatisch alle erforderlichen Daten selber anfordern und das Netzwerk muss nicht mehr manuell eingerichtet werden.

IPv6 und DHCPv6

DHCP wurde für die Vergabe von IPv4-Adressen entwickelt. Die neuen IPv6-Adressen benötigen zwar für die eigentliche Adressvergabe keinen DHCP-Dienst mehr, jedoch müssen weiterhin Gateway und DNS-Server zugewiesen werden. Aus diesem Grund hat man auch eine neue Version von DHCP aufgesetzt, damit diese Informationen auch weiterhin automatisch vergeben werden können.

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