Datentransfer-Rate

Mit hohen Datentransfer-Raten geht alles schneller

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Die Datentransfer-Rate gibt an, wie viele digitale Daten in einer Sekunde übertragen werden können. Die Datentransfer-Rate spielt sowohl in der Speichertechnik als auch in der Kommunikationstechnik und der Unterhaltungstechnik eine Rolle.

Je größer die Bandbreite eines Übertragungsweges ist, umso höher ist auch die Datentransfer-Rate odeer Dattenübertragungsrate. Gewöhnlich wird die Datentransfer-Rate im Leitungsbereich in Bits pro Sekunde angegeben – entweder in Bit pro Sekunde (bit/s), in Kilobit pro Sekunde (1 kbit/s = 1.000 bit/s) oder in Megabit pro Sekunde (1 Mbit/s = 1.000 kbit/s = 1.000.000 bit/s). Spricht man über Datentransfer-Raten innerhalb eines Computersystems, wird die Größe "Byte" benutzt (1 Byte = 8 Bits).

Wofür benötigt man hohe Datentransfer-Raten?

Eine hohe Datentransfer-Rate ist besonders für alle diejenigen interessant, die mit großen Dateien arbeiten. Je nachdem, wie hoch die Datentransfer-Rate der verwendeten Bauteile ist, geht es schnell oder weniger schnell, wenn man beispielsweise eine große Bild- oder Video-Datei bearbeiten möchte. Für normale Anwendungen wie das Internet oder ein Chat-Programm ist die Datentransfer-Rate zwar durchaus ebenfalls von Bedeutung, die Geschwindigkeit der meisten Geräte reicht für solche Programme jedoch locker aus.

Die Datentransfer-Rate in der Speichertechnik

Ob es nun um einen USB-Stick, eine Festplatte oder das CD-Laufwerk geht: Die Datentransfer-Rate wird hier zur Angabe der Geschwindigkeit des Speichermediums genutzt. Umso höher die Datentransfer-Rate, desto schneller kann das gewählte Speichermedium Informationen auslesen und vermitteln.

USB 2.0 bietet beispielsweise eine Datentransfer-Rate von 480 Megabit pro Sekunde, USB 3.0 kommt auf vier Gigabit die Sekunde. Ein Unterschied liegt auch zwischen HDD-Festplatten und SSD-Speichermedien. SSD-Festplatten haben rund drei- bis viermal höhere Datentransfer-Raten. Da läuft alles deutlich flotter!

Datentransfer-Raten in der Kommunikationstechnik

Auch in der Kommunikationstechnik ist die Datentransfer-Rate eine bezeichnende Größe. So führt man beispielsweise ein Telefongespräch mit 64 Kilobit die Sekunde. War vor dem neuen Jahrhundert das Modem noch das Mittel zum Internetzugang, so steigerten sich die Datentransfer-Raten auch hier: Ein Modem bot maximal 56 Kilobit die Sekunde, moderne Glasfaserkabel bieten eine Datenrate von über einem Gigabyte pro Sekunde im Download.

Datentransfer-Raten in der Unterhaltungstechnik

Auch in der heutigen Unterhaltungstechnik geht nichts mehr ohne eine entsprechende Datentransfer-Rate. Kabel-TV kommt mit rund fünf Mbit/s an, empfängt man sein TV-Signal über Funk, sind es je nach Technik zwei – 20 Mbit/s, die übertragen werden. Um eine Video-DVD flüssig ablesen zu können, muss das Gerät bereits sechs Mbit/s beherrschen. Für den Empfang von HD-Fernsehen werden heute mindestens 16 Mbit/s empfohlen.

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