AVM FRITZ!WLAN Mesh Repeater 3000 über Patchdosen und Switch an AVM Fritz!Box 6591 Cable Router

Dieses Thema im Forum "AVM (Fritz)" wurde erstellt von Ilokarat, 1. Oktober 2020.

  1. Ilokarat

    Ilokarat Starter

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    Hallo Zusammen,

    da wir gerade unser Haus renovieren habe ich folgende Wunschvorstellung, würde aber gerne wissen ob das klappt.
    Da ich bisher nur einfache Fritz Repeater in die Steckdose gesteckt habe und auch keine Erfahrung mit einem Switch oder Patchdosen hatte, bin ich sehr unerfahren.

    Wir haben im HWR einen Serverkasten mit allen notwendigen Anschlüssen für unseren Router. Hier würde ich gerne den AVM Fritz!Box 6591 Cable Router anschließen (Internet beziehen wir über Unitymedia). Im Haus sind Patchdosen verteilt, welche gebündelt im Serverkasten ankommen, über einen Switch gebündelt werden und so an den Router angeschlossen werden.
    Ich würde auf jeder Etage gerne jeweils einen AVM Fritz!WLAN Mesh Repeater 3000 an eine Patchdose anschließen um das Signal bestmöglich zu verstärken. Hier die erste Frage: Könnte das über den Switch zu einem Problem führen?

    Des Weiteren möchte ich den zweiten LAN Anschluss des Repeaters dann nutzen um ein Gerät daran anzuschließen. Ist das möglich?

    Danke und liebe Grüße
    Nico
     
  2. Boss.55

    Boss.55 Freak

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    Hallo !

    Beide Fragen: Ja
    Die Repeater müssen dabei als LAN-Bridge konfiguriert werden und dann wird das so wie von dir geplant funktionieren.
    Entsprechende patchverbindungen zur Box natürlich vorausgesetzt.
    bye
     
  3. Boss.55

    Boss.55 Freak

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  4. svenyeng

    svenyeng Top-User

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    Hallo!

    Warum so kompliziert?
    Die Fritz!Repeater 3000 kosten pro Stück rund 100 Euro.
    Dafür kann an von anderen Hersteller mehr als 1 guten Accesspoint kaufen. TP Link wäre z.B. eine Alternative.
    Dazu kommt das man die Fritz!Repeater nur hinstellen kann.
    Ein Accesspoint gehört für mich aber unter die Decke oder oben an die Wand, damit er frei abstrahlen kann.
    Dann braucht der FrITZ!Repeater noch mal extra Strom mittels eines Netzteiles. Also muss ne Steckdose in der Nähe sein.
    TP-Link (hatte ich erwähnt) bietet bei den APs auch POE (Power over Ethernet an).
    Im den Schaltschrank setzt man dann einen POE Switch (gibts schon sehr günstig) und die Stromversorgung läuft über die vorhandenen Netzwerkkabel.

    Ich verstehe AVM bis heute nicht. Warum bieten die nicht endlich mal reine APs mit POE und zentraler Verwaltung über die FB an, Das ganze MESH Zeug ist mehr Behelf als alles andere.

    Gruß
    sven
     
  5. Elektrotechniker

    Elektrotechniker Super-User

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    Hallo,

    Komponenten unter AVM (vom gleichen Hersteller) harmonieren am besten.. Daher bleibe ich komplett bei AVM. Und bei verschiedenen Komponenten wäre auch kein Mesh möglich...

    Gruß Marcel
     
    Cool2 hat sich bedankt.
  6. Boss.55

    Boss.55 Freak

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    Hallo !
    Mal ganz abgesehen von diesem Argument, dem ich mich anschliesse, gibt es von TP-Link nur einen Access-Point, der nur EINEN Gigabit Ethernetport hat und PoE unterstützt, den TL-WA1201.

    Aus der Beschreibung des TO´s schliesse ich
    - das er nur EINEN Port vor Ort zum Anschluss des Access-Points zur Verfügung hat
    - das er LAN trotz des dann vorhandenen WLAN´s unbedingt nutzen will
    Sollte meine Interpretation korrekt sein, ist der AVM alternativlos.
    Bei einem Einsatz eines Accesspoint´s der KEIN Gigabit unterstützt, würde der TO eine deutliche Leistungsminderung in Kauf nehmen müssen.
    Ob es überhaupt von TP-Link einen Access-Point gibt, der über ZWEI Ethernet-Ports verfügt, habe ich jetzt nicht expliziet recherchiert, diese wären aber nach der Problembeschreibung zwingend erforderliich.
    Auch das ein Access-Point zwingend unter die Decke gehört, ist hier auch bei einem TP-Link nur mit erheblichen Einschränkungen zu realisiern.
    LAN-Port´s sind in der Regel in Bodenhöhe im Raum installiert, wer es dann schön findet ein LAN-Kabel bis zu Decke zu ziehen....
    Dem 300er ist es dank seiner Leistungstärke ziemlich wurscht wo er steht, betreibe einen in meinem eigenen Netzwerk und weiß also wovon ich schreibe.

    bye
     
    Elektrotechniker hat sich bedankt.
  7. Elektrotechniker

    Elektrotechniker Super-User

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    Hallo,

    @Boss.55
    Da gebe ich dir recht...

    Gruß Marcel
     
  8. svenyeng

    svenyeng Top-User

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    Hallo!

    Normalerweisen haben Netzwerkdosen immer 2 Anschlüsse.
    Und wenn nur einer vorhanden ist, kann man immer noch nen Switch verbauen,
    Accesspoint sind Accesspoint, da hat ein weiterer Netzwerkanschluss eh nix dran zu suchen.
    Wozu auch, denn ein AP gehört unter die Decke oder eben oben an die Wand.

    Richtig, auch die Netzwerkdosen sind i.d.R. unten an der Wand.
    Allerdings kann ich ein Patchkabel ganz einfach an der Wand nachlegen in einem einfachen Kabelkanal der auf die Wand geschraubt wird.
    Ich habe z.B. einen meiner APs oben an der Wand über einem Schrank.
    Die Netzwerkdosen ist unten an der Wand, hinter dem Schrank.
    Also Patchkabel von der Dose hinterm Schrank hoch zum AP.
    Dank POE muss nicht noch ein Stromkabel gezogen werden.

    Wenn man keinen POE Switch hat oder nicht extra kaufen möchte, kann an auch nen POE Injektor nutzen.

    Gigabit am AP ist nun wirklich kein Muss, vor allem nicht zu Hause.
    Der ganz günstige TP-LInk hat keinen Gigabit LAN Anschluss, die anderen haben es.
    Wer ständig große Datenmengen hin und her schieben muss, sollte eh lieber ein Netzwerkkabel nutzen.

    Klar, ist es immer gut, wenn man möglichst alle Komponenten von einem Hersteller nimmt.
    Generell habe ich nichts gegen AVM, aber deren Komponenten sind beruhend auf jahrelange Erfahrungen mehr eine Bastellösung.
    Wie ich schon schrieb, fehlen reine APs. Was bitte nützt es wenn ich Repeater (wo von ich eh nix halte) in eine Steckdose stecken muss. Am besten noch hinter einen Schrank oder so, damit das Ding gut abgeschirmt ist und die Reichweite möglichst gering ist.
    Steckdosen sind eben i.d.R. unten an der Wand und nicht unter der Decke.
    Nimmt man den angesprochenen Repeater zum aufstellen von AVM brauche ich ne Netzwerkleitung + 230V Stromanschluss, was auch wieder total unpraktisch ist. Warum zum Teufel schafft AVM es denn nicht mal einen POE Switch + POE Komponenten zu bringen? Beim nem nicht mal 30 Euro TP-Link AP ist POE möglich.

    Gruß
    sven
     
  9. Boss.55

    Boss.55 Freak

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    #9 Boss.55, 2. Oktober 2020
    Zuletzt bearbeitet: 2. Oktober 2020
    Hallo !
    Nun, das ist keine wirklich neue Information, aber wer sagt dir, das dort eine Enddose und nicht lediglich ein Kabel mit RJ45-Stecker liegt oder die Doppeldose beidseitig belegt ist ???
    ...der aber dann auch PoE unterstützen müsste, was bei TP-Link mit ca. 38 € je Switch/Etage zu Buche schlagen würde.
    ...ein weiteres Argument für den AVM.
    Der Produktfilter von TP-Link, Stand 02.10.2020 gibt da aber eine andere Auskunft.PoE plus Gigabit hat nur das von mir genannte Modell.
    Genaus das möchte ja der TO und dazu eine gute WLAN-ABdeckung. Beides Anforderungen, die der AVM erfüllt.
    PoE-Switch im Schaltschrank, PoE-Switch je Etage, Wurfverkabelung zur Decke....
    Das Erscheint mir eher nach einer Bastellösung...
    ...ist wohl mehr deine persönliche Meinung als ein sachliches und fundiertes Argument
    Wie schon erwähnt, dank seiner Leistung ist der Standort nur von sekundärer Bedeutung.
    ...ist aber weit verbreiteter Standard und warum soll der TO auf Bandbreite verzichten ?
    Jedes Netzwerk ist nur so schnell, wie seine schwächste Komponente. Du willst dem TO hier also einen Flaschenhals installieren, das ist wenig weitsichtig oder zukunftsorientiert geplant.
    ...wobei es sich wohl lediglich um deine persönlichen Erfahrungen handelt. Viele User könnten hierzu von ganz anderen Erfahrungen berichten und die sind auch nicht erst seit gestern dabei.
    Dein Post, insbesondere dein Schlusswort, vermittelt aber das genau Gegenteil.

    Auch die Mesh-Funktionalität ist mit dem Einsatz von anderen Herstellern nicht möglich.
    Diese ist aber, z.B. wenn man sich mit Smartphone,Tablet oder Laptop durchs Haus bewegt eine komfortable Sache.

    Die vom TO selbst favorisierte Lösung, ist die für ihn eindeutig am einfachsten und mit dem geringsten Handlungsaufwand seinerseits realisierbare Vorgehensweise.
    Die höheren Kosten sind durch den Wegfall der PoE-Switche überschaubar und werden von ihm wohl in Kauf genommen.
    Vielleicht kann er uns ja mal ein Feedback geben.
    Btw, nein, ich bin kein Mitarbeiter von AVM und erhalte auch keine Provision für Productplacement.

    Servus, grüzi & byebye
     
  10. svenyeng

    svenyeng Top-User

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    Hallo!

    ...wobei es sich wohl lediglich um deine persönlichen Erfahrungen handelt. Viele User könnten hierzu von ganz anderen Erfahrungen berichten und die sind auch nicht erst seit gestern dabei.

    Meine Erfahrungen in meinem Netzwerk und eben bei vielen Kunden etc.
    Als IT-ler habe ich nunmal vieles in der Hand gehabt und meine Erfahrungen gesammelt.
    Wie ich schon mal schrieb, hab ich nichts gegen Fritz!Boxen im Home-User-Bereich.

    Auch die Mesh-Funktionalität ist mit dem Einsatz von anderen Herstellern nicht möglich.

    MESH können anderen Hersteller auch, ist aber nicht der Weisheit letzter Schluss.
    Vor allem nicht, wenn man wie der Fragesteller überall Netzwerkdosen hat.

    Diese ist aber, z.B. wenn man sich mit Smartphone,Tablet oder Laptop durchs Haus bewegt eine komfortable Sache.

    Nennt sich Roaming und geht mit reinen APs genauso. Die Endgeräte müssen es aber auch können.

    Gruß
    sven
     
  11. Boss.55

    Boss.55 Freak

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    Moin !
    ...nun, auch damit bist du hier nicht allein, nur das Andere dies nicht zum Alleinstellungsmerkmal machen.
    BtW, ich bin ebenfalls aus der Branche.
    ...und nur in genau dem bewegen wir uns bei diesem Thread.
    ...auch das ist nicht wirklich neu, aber auch hier kann ein Herstellermix zu Problemen führen. Im übrigen kenne ich keine aktuelle mobile HW, die das nicht beherrscht.
    ...auch hier betrachte ich den Herstellermix als problematisch und Ausgangsbassis ist nun einmal die Fritz!Box des Providers. Über die Art der Enddosen liegen bisher nur fragmentäre Info`s vor.

    Bisher hat sich der TO noch nicht wieder gemeldet.
    Vielleicht hat er schon längst die von ihm ohnehin favorisierte Lösung umgesetzt.
    Warten wir doch am Besten ab, ob und wenn ja er welches Feedback er gibt, bevor wir uns weiter battlen.

    Schönen Einheitstag
     
  12. svenyeng

    svenyeng Top-User

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    Hallo!

    Völlig richtig.
    Aber wenn man das WLAN bei der FB abschaltete und dies mit z.B. Komponenten von TP-Link, Sophos, ... macht, hat man keinen Mix. Alles andere macht ja die FB. Das WLAN eben ein anderer Hersteller.
    Ich mache es ja genauso mit DECT, weil Gigaset eben der DECT Pionier ist und AVM DECT nicht sauber kann,
    Telefonanlage geht ja relativ gut mit der FB, aber die DECT Übertragung machen dann ne DECT Basis und das Mobilteil von Gigaset Pro.
    Man hat zwar Komponenten mehrerer Hersteller, was in den Fällen aber völlig problemlos ist, weil jeder Hersteller einen Bereich abdeckt und sich die unterschiedlichen Hersteller in ihren Bereichen nicht vermischen.

    Natürlich würde ich niemals nen Mix von AVM DLAN, Repater und diesen Komponenten anderer Hersteller machen.
    Also z.B. 2 Repeater von AVM, 3 Repeater von TP-Link usw. Das wäre völlig sinnvoll, sogar ein NoGo.

    Gruß
    sven
     
  13. Boss.55

    Boss.55 Freak

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    Hallo,

    also jetzt wirklich mein letzer Beitrag zum Thema, es sei denn der TO meldet sich wieder.
    Mir drängt sich jetzt der Eine4uck auf, das es dir nicht um die Sache geht, sondern grundsätzlich darum, Recht zu haben.
    OK kannst du haben, du hast Recht und ich gönne mir meine Ruhe.
    BtW, was hat DECT mit der Frage des TO´s zu tun, ach ja NIX, völlig themenfremde und aus der Luft gegriffene Argumentation.

    Trotzdem schönen Einheitstag